Tennis pur statt großer Geselligkeit: Hauptrunde startet beim Goldstadtpokalturnier des TC Wolfsberg

Tennis pur statt großer Geselligkeit: Hauptrunde startet beim Goldstadtpokalturnier des TC Wolfsberg

Pforzheim. Das Goldstadtpokalturnier des TC Wolfsberg ist eigentlich ein sportliches Großereignis. In den vergangenen Jahren strömten stets zahlreiche Zuschauer auf die Anlage im Pforzheimer Norden, sahen tolle Tennismatches und genossen vor allem auch den geselligen Charakter des Turniers. In diesem Jahr ist alles anders. Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Geselligkeit etwas zurückgeschraubt werden.

Zwar dürfen bis zu 100 Zuschauer die Spiele auf den Courts verfolgen, doch immer noch müssen die Hygienevorschriften und die Abstandsregeln eingehalten werden. Ein Plausch am Rande der Plätze ist natürlich allemal drin, doch der nahe Kontakt zu den Spielern ist untersagt, der traditionelle Brunch musste ebenso abgesagt werden. Die Spieler werden das große Player-Büfett vermissen.

„In diesem Jahr gibt es bei uns nur Tennis pur“, sagt Turnierdirektor Thomas Hell, der seit Anfang der Woche mit seinem Organisationsteam voll im Einsatz ist.

Auch wenn das Turnier unter Einschränkungen über die Bühne geht, das Niveau sei extrem hoch, so Thomas Hell. „Spieler, die eigentlich in der Hauptrunde an den Start gehen, mussten diesmal durch die Quali.“

Diese wurde am Mittwoch sowohl für das 38. Goldstadtpokaltunier der Herren um den Cup der Firma Stepper sowie für die 30. internationalen badischen Meisterschaften der Damen um den G.Rau-Admedes-Cup beendet. Aus Wolfsberger Sicht schaffte leider keine TCW-Spielerin beziehungsweise Spieler den Sprung ins Hauptfeld.

Die Hauptrundenmatches starten am Donnerstag ab 12 Uhr. Die Aufschläge für die letzten Matches des Tages sollen stets gegen 18 Uhr erfolgen.

Zu den Topfavoriten zählen der an Nummer eins gesetzte Daniel Masur vom Tennispark Versmold. Der an zwei gesetzte Jan Choinski vom Kölner THC Stadion Rot-Weiß muss dagegen verletzt passen. Guten Siegchancen werden auch dem an drei gesetzten Mats Rosenkranz vom TC Bredeney Essen eingeräumt. Zu den Lokalmatadoren zählen nur Luis Erlenbusch (22 Jahre) und Julius Hell (18), der Sohn des Turnierchefs. „Wenn beide die erste Runde überstehen, wäre das super“, meint Thomas Hell.

Bei den Damen hat hingegen Clara Tauson vom TC Wolfsberg gute Siegchancen. Sie ist an Nummer zwei gesetzt. Auf eins steht Bibiane Schoofs vom TC Bad Vilbel. Das Preisgeld für beide Turniere beträgt jeweils 5000 Euro. Am Samstag finden ab 10 Uhr die Halbfinals statt. Ab 13.30 sollen die Finalspiele über die Bühne gehen. Thomas Hell freut sich auf packende Matches. Das Wetter soll ja mitspielen.